Türkei

Die 7 schönsten Strände an der türkischen Riviera

Es ist wohl der faszinierende Mix, der die türkische Riviera so einzigartig macht. Endlos weite Strände an der 220 Kilometer langen Südküste der Türkei? 13 Sonnenstunden am Tag? Im Hintergrund malerische Gebirgszüge aus einer scheinbar anderen Welt? Antike Spuren einer prächtigen urbanen Vergangenheit in Städten wie Antalaya, Kemer oder Kas? Viermal ja! Eine Reise in den Süden der Türkei erfüllt eben selbst die Sehnsüchte anspruchsvollster Besucher. Und damit keine kostbare Zeit vertändelt wird, verraten wir schon einmal, wo die sieben schönsten Strände an der türkischen Riviera zu finden sind.

Oludeniz Beach: Die erholsame Lagune

Man kann den Namen „Oludeniz“ auf verschiedene Weise übersetzen. „Totes Meer“ ist dabei sicher die schlechtere Variante, denn obwohl das Wasser in der fast zwei Kilometer langen Lagune an der Grenze zwischen der türkischen Ägäis und der Riviera beinahe zu stehen scheint, tobt hier am samtweich-weißleuchtenden Sandstrand das pralle Leben. Die Gäste dieser surreal anmutenden „azurblauen Lagune“ in der Nähe von Fathiye in der Region Lykien schauen abwechselnd auf die schillernden Farben des Meeres und die grünschimmernden Pinienwälder der unmittelbaren Umgebung. Einfach ein paradiesischer Ort, der zudem gut erschlossen ist: Seinen bunten Sonnenschirm hat hier noch jeder erhalten, der nach ihm lechzte. Dass einige Teile der Lagune unter Naturschutz stehen, ist dabei nur folgerichtig. So viel Schönes muss bewahrt bleiben, damit der Oludeniz Beach das bleibt, was seine zweite Übersetzungsmöglichkeit anpreist: Ein „erholsames Meer“ nämlich. Aber ganz egal, welcher Spitzname dem Ort am Ende bleibt: Dass es der schönste Strand der Türkei sein soll, hört man immer wieder.

Der besondere Tipp: Über den Wolken ist nicht nur die Freiheit grenzenlos, sondern auch der Überblick. Wir empfehlen eine Tandem-Tour mit dem Gleitschirm – die Bucht von Ölüdeniz gilt als einer der aufregendsten Paragliding-Spots der Welt.

Kleopatra-Strand: War die Königin wirklich dort?

Schon ein wenig schade, dass man das auf Instagram nicht mit ein paar schnellen Klicks überprüfen kann. Ob die ägyptische Königin Kleopatra vor über 2000 Jahren wirklich einmal an diesem herrlichen Strand war, der ihren Namen trägt, und im Meer geschwommen ist? Die einen sagen so, die anderen verweisen auf den herrlichen, zwei Kilometer langen goldenen Spot im Zentrum von Alanya und sagen: Spielt keine Rolle, wunderschön ist der Sandstrand westlich des berühmten Burgberges auch ohne den Verweis auf die legendäre ägyptische Pharaonin. Zumal die vielen Familien mit Kindern, die sich hier gerne niederlassen, ganz andere Fragen haben: Wo kriegt man hier Strandliegen, Sonnenschirme, Getränke her? Antwort: Fast überall am Kleopatra-Strand, denn an einem der bekanntesten Strände des Landes haben sich natürlich zahlreiche Anbieter auf die Bedürfnisse überwiegend fröhlicher Badeurlauber eingestellt. Nur die Studienräte in Geschichte runzeln die Stirn: War Kleopatra nun hier oder nicht…

Der besondere Tipp: Wenn wir schon mal beim Hochadel sind: Zu den buchstäblich überragenden Sehenswürdigkeiten der gesamten Region gehört das Alanya Kalesi (schlicht: das Schloss von Alanya). Der Großteil der Burg thront seit dem 13. Jahrhundert über dem Badeort – er ist mit einer Seilbahn zu erreichen.

Belek Beach: Robinson-Feeling garantiert

Manchmal kommt es eben doch auf die Größe an. Der Belek Beach zum Beispiel ist vermutlich bei vielen seiner Besucher auch deshalb so beliebt, weil er einfach so riesengroß ist. Gedränge dürfte in dem kleinen Badeort Belek, der sich zwischen Antalya und Side in den letzten Jahren eine ganze Menge Fans erarbeitet hat, so selten wie Schnee in der Serengeti sein: Der Strand in Belek ist erstaunliche 10 Kilometer lang und an einigen Stellen über 100 Meter breit. Da sollte man schon genau überlegen, an welchem Platz man sich niederlässt, denn der Weg zur Abkühlung im Meer kann weit und einsam sein. Wobei, Spoiler-Alarm: So arg wird es mit der Abkühlung im Meer in den Sommermonaten sowieso nicht werden – das Meer am Strand von Belek ist in dieser Zeit durchschnittlich 30 Grad warm. Für die meisten dürfte das eine gute Nachricht sein.

Der besondere Tipp: Belek ist nicht nur ein toller Badeort, sondern auch für Golfer ein Top-Spot: Zahlreiche Golfplätze in Belek und Umgebung lassen Besucher aus aller Welt sehr häufig über ihr Handicap nachdenken…

Mermerli Beach: Strand mit Aussicht

Klar, der Blick aufs Meer hinaus ist vielbesungen und soll, so hört man, ja immens beruhigende Wirkung auf Strandurlauber haben. Mag sein. Es soll allerdings auch Menschen geben, die der Blick hinaus auf den Horizont nach ein paar Stunden ermüdet und die ein paar visuelle Reize mehr goutieren als immer nur Wasser, Wolken und den obligatorischen Möwenschwarm. Und hier kommt der Mermerli Beach am Hafen von Antalya ins Spiel: Schon allein der Blick auf den malerischen Bootsparkplatz der populären Urlaubsregion ist einen Besuch am lebendigen Stadtstrand Antalyas wert, der im übrigen nicht auf Sand, sondern auf kleinen Steinchen gebaut ist. Was seiner Schönheit allerdings keinen Abbruch tut. Bonus: Viele einladende Restaurants liegen direkt an der Küste der idyllischen Altstadt Antalyas.

Der besondere Tipp: Wer hat schon mal Derwische tanzen sehen? Eben. Nicht so viele. Diese Gelegenheit sollte man sich in einem Kloster des Mevlevi-Derwisch-Ordens in der historischen Altstadt von Antalya nicht entgehen lassen – Zuschauer ausdrücklich erwünscht.

Konyaalti Beach: Das Vergnügungszentrum

Es wäre einfacher und sehr viel kürzer, wenn wir an dieser Stelle nur darüber sprechen würden, welche Angebote dieser Strand nicht für seine Besucher parat hält. Der 13 Kilometer lange Konyaalti Beach im Westen Antalyas ist der Entertainer unter den Stränden an der türkischen Riviera: Wassersportarten wie Parasailing, Jetski oder Bananaboat-Touren gehören ebenso zu seinem Angebot wie diverse Fitnessgeräte oder eine Tauchschule, auch der Wasserpark Aqualand und das Antalya Aquarium wollen muntere Badeurlauber vom ureigentlichen Schwimm-Vergnügen am Meeressaum ablenken. Keine Überraschung also, dass auch Kinderspielplätze und diverse Shoppingmöglichkeiten den Konyaalti Beach säumen, von den zahlreichen Cafés, Bars und Restaurants ohnehin ganz abgesehen. Nur die Einsamkeit, die findet man am Kieselstrand von Antalya sicher nicht. Aber dafür gibt’s an der türkischen Riviera ja viele andere Optionen.

Der besondere Tipp: Passend zum HalliGalli-Vibe des Konyaalti Strandes findet sich auf dem Strand auch ein Amphitheater, an dem ständig etwas los ist sowie der Aktur Park mit dem angeblich zweitgrößten Riesenrad Europas.

Olympos Beach: Der Museums-Strand

Mit der Badehose oder dem Bikini ins Museum? Am Olympos Beach in den Ausläufern des Taurusgebirges an der lykischen Küste ist das kein Grund zum Naserümpfen, sondern ausdrücklich erwünscht: Nur wer sich im Naturschutzgebiet rund um den Olympos Beach ein Ticket für das gleichnamige Museum leistet, darf überhaupt bis an den sehr schönen, malerischen Strand vorrücken. Das allerdings lohnt sich gleich zweimal, denn der Olympos Beach ist nicht nur eine vorzügliche Badestelle, sondern zudem umgeben von beeindruckenden Ruinen der antiken Stadt Olympos. Ziemlich spektakulär das alles, zumal sich in einem Naturschutzgebiet auch keine Hotels ansiedeln dürfen – hier entspannt der Badefreund noch inmitten unberührter Natur ohne jeden Schnickschnack.

Der besondere Tipp: In den umliegenden Bergen verstecken sich atemberaubende Höhlenformationen, in denen wagemutige Besucher schwimmen und schnorcheln können.

Patara Beach: Wer ist der schönste im ganzen Land?

Grund zu falscher Bescheidenheit hat der Patara Beach zwischen Kas und Fethiye in dem kleinen Dorf Gelemis sicher nicht: Er wurde bereits mehrfach von Reisemedien zum schönsten Strand der Türkei ausgerufen. Seine majestätische Grandezza ist legendär, genau wie seine diskrete Zurückhaltung: Er steht ebenso wie der Olympos Beach unter strengem Naturschutz. Das bedeutet, dass den weiß-golden schimmernden Dünenwelten am Patara Beach kein Ungemach von allzu großem Urlaubs-Trubel droht. Ähnlich wie beim Olympos Beach kommt auch hier nur an den Strand, wer gleichzeitig ein Ticket für den Besuch der antiken Stadt Patara löst. Ausnahmen werden nur für die Meeresschildkröten gemacht, die am Patara Beach ihre Eier ablegen. Sie sind auch der Grund, warum der lang geschwungene Strand ab 19 Uhr geschlossen wird: Es dient dem Schutz der Schildkröten.

Der besondere Tipp: So häufig ist dieses Schauspiel nicht zu sehen: Archäologisch wertvolle Gedenkstätten inmitten einer bizarren Dünenlandschaft. Wer an den Patara Beach reist, sollte sich das ansehen. Und mehr darüber erfahren, dass der heilige Nikolaus hier geboren wurde.

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