Balearen

Die 5 schönsten Yachthäfen auf Mallorca

Das Meer von seiner schönsten Seite: Mallorcas Yachthäfen sind längst auch Sehenswürdigkeiten, sind Ausflugsziele, mehr sogar als bloß Foto-Stopps. Sie sind den Abstecher wert. Wegen der Shops dort, der Restaurants und Bars. Und vor allem wegen der Atmosphäre!

Cala Ratjada: im äußersten Westen

Sie sind die ersten, die morgens die Sonne über Mallorca aufgehen sehen: Die Fischer aus Cala Ratjada im äußersten Osten der Insel sind Frühaufsteher und setzen Kurs auf den Sonnenaufgang am Horizont, um dort ein paar Kilometer vor der Küste auf Fangfahrt zu gehen. Ihre Kutter im Hafen von Cala Ratjada machen nur ein paar Schritte von den Segel- und Motorbooten entfernt fest, von Bars und Restaurants. Das trägt enorm viel zur Atmosphäre hier bei, zum Miteinander aus Urlaubsleben und Inselalltag. Weiteres Plus: Der Hafen ist klein und kompakt, alles nah beieinander, nur ein paar Schritte von Shops, Hotels und Appartements entfernt.

Port Colonia de Sant Jordi: links und rechts ein Traumstrand

Von hier aus starten die Ausflugsboote zu den vorgelagerten Cabreras-Inseln, hier beginnen rechts und links vom Hafen die Traumstrände: zur einen Seite die berühmte Playa von Es Trenc mit ihrem fast schneeweißen Sand, zur anderen Seite eine nicht minder schöne Buchtenkette, die sich in Richtung des Leuchtturms vom Cap Salines erstreckt. Warum dort viel weniger los ist? Weil dieser Strand über Kilometer auf ganzer Länge keine Zufahrt hat und nur zu Fuß erreichbar ist – oder von der Seeseite. Deswegen fährt manche Yacht aus dem Hafen von Colonia de Sant Jordi jeden Tag nur ein kleines Stück: zwei, drei Kilometer nach Nordosten aus dem Hafenbecken in die seichten Gewässer vor diesem Strand, dann wird gleich wieder Anker geworfen, um dort den Tag mit Baden, Schnorcheln, Entspannen zu verbringen. Und um den Blick aus Richtung Meer auf einen fast menschenleeren Traumstrand zu genießen!

Puerto Portals: der Yachthafen des Königs

In einem der Restaurants am noblen Yachthafen Puerto Portals westlich von Palma war er Stammgast, kam oft morgens zum Frühstück auf der Terrasse, hatte seine Schirmmütze auf und gab sich leutselig, wenn ihn jemand erkannte: Spaniens König Juan Carlos, Vorgänger des jetzigen König Felipe, liebte Puerto Portals, fuhr oft den kurzen Weg von seinem Sommerpalast Marivent an der Avenida de Joan Miró in Cala Mayor zum Segeln her. Puerto Portals gilt als der edelste von Mallorcas Yachthäfen, ungefähr auf halbem Weg zwischen Palma und Andratx an der Südküste gelegen, hat Klang und rangiert auf einer Ebene mit Marbella und Monte Carlo, mit St.Tropez und Puerto Cervo. Über 600 Liegeplätze gibt es hier, viel zu sehen auch für Schaulustige – und eine ganze Reihe Cafés, Restaurants, Shops. 

Port de Palma: einfach mittendrin

Er ist irgendwie alles: Umschlagplatz, Anlegestelle der großen Kreuzfahrtschiffe, Yachthafen. Der Port de Palma im weitesten Sinne erstreckt sich vom Portixol-Viertel bis fast nach Cala Mayor am langgestreckten Halbrund der Bucht von Mallorcas Inselhauptstadt entlang und wechselt dabei ein paar Mal den Namen, was die einzelnen Teilbereiche angeht: ideal zum Promenieren unter Palmen – und immer wieder zum Kombinieren mit Abstechern hinein in die Straßen der Stadt auf der Nordseite der breiten Küstenstraße. Wer vor allem „Schiffe schauen“ will, findet die großen Mega-Yachten oft beim Real Club Nautico, dem Königlichen Yachtclub und entlang der breiten Pier ungefähr auf Höhe der Kathedrale. Faustregel mit Ausnahmen und ohne Berücksichtigung der Fähren und Kreuzfahrtschiffe: Je weiter nach Westen, desto kleiner die Schiffe – und selbst die sind oft noch stattlich.

Port Adriano: Event-Location mit Superyachten

Sehen und Gesehen werden spielt hier eine Rolle, Shopping ebenso, das Feiern sogar – und gut essen! Über ein Dutzend Restaurants gibt es in Port Adriano, darunter sogar einen Ableger der berühmten Sansibar aus Sylt. Dieser Hafen ist zum Flanieren angelegt, geplant als so etwas wie eine Event Location, entworfen vom Designer Philippe Starck. Superyachten machen hier fest, Charteryachten starten hier und der Veranstaltungskalender mit Regatten, Festivals, Live-Musik sorgt rund ums Jahr überregional für Schlagzeilen. Port Adriano ist längst nicht mehr „nur“ Yachthafen, sondern mindestens genauso sehr ein Ausflugsziel für alle, die kein eigenes Schiff besitzen und womöglich nicht mal eines betreten werden: weil die Stimmung so gut ist, die Inszenierung perfekt passt. 

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